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  Mariam as
 

Die Geschichte Mariam´s: Eine Geschichte, die die Herzen bewegt

Das Buch von Allah (Subhaanahu wa ta´ala), macht unsere Herzen weich.
Wenn man  Allah (Subhaanahu wa ta´ala) erwähnt, dann werden die Herzen ruhig.

Das Gleichnis von Isa (alaihi salam) ist wie das Gleichnis von Adam (alaihi salam), nämlich das Allah (Subhaanahu wa ta´ala) beide ohne Vater erschaffen hat.

 

3:59 Wahrlich, Isa ist vor Allah gleich Adam; Er erschuf ihn aus Erde, alsdann sprach Er zu ihm: „Sei!“ und da war er.



Diese Geschichte ist sehr faszienierend und sie kommt oft im Koran vor. Allah (Subhaanahu wa ta´ala) erzählt von Isa (alaihi salam) und von seiner Mutter, der Jungfrau Maryam (radia-llahu ´anha), einer standhaften und geduldigen Frau. Diese Ayat wurden für unsere Rechtleitung herabgesandt, dafür das unsere Herzen weicher werden. Diese wunderbare Geschichte von einer Frau, die alleine an einem Platz ist und auf einmal kommt eine Person zu ihr, welche ihr sagt, das sie einen Sohn bekommen wird und er der Gesandte Gottes sein wird. Es war die Entscheidung von Allah (Subhaanahu wa ta´ala), dass Isa (alaihi salam) der Sohn von Maryam sein wird. Die Mutter von Maryam fasste, während sie mit ihr schwanger war, ein Gelöbnis, dass sie ihre Tochter Maryam für Allah (Subhaanahu wa ta´ala) gibt und sie dem Gebetsplatz in Bait al-Maqdis (Jerusalem) dienen soll.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala) spricht über Maryam im Koran:

66:12 Und (Allah legt das Beispiel) von Maryam, der Tochter ´Imrans, (vor,) die ihre Scham bewahrte – darum hauchten Wir von Unserem Geist in diese ein; und sie glaubte an die Worte ihres Herrn und an Seine Schrift und war eine der Gehorsamen.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala) hat Maryam als Beispiel für die Gläubigen gegeben, damit sie wissen, was es bedeutet den richtigen Glauben zu haben. Wir müssen unsere Herzen öffnen um diese Ayat zu verstehen und sie zu verinnerlichen. Sie sind ein Beispiel für die Schätze, die es im Buche Allahs gibt. Leider lernen und verstehen viele den Koran nicht. Bei vielen Muslimen steht er in den Häusern nur als Schmuck oder hängt als Bild an der Wand. Man benutzt ihn aber nicht als Weg und Methode und etwas, dass die Herzen besänftigt. Die Ayat in der Sure über Maryam sind wunderbar in der Sprache und der Bedeutung. In ihnen wird von Wundern erzählt.  Allah  (Subhaanahu wa ta´ala) hat hier auch von Zacharias (alaihi salam) und Yahya (alaihi salam) gesprochen. Maryam  (radia-llahu ´anha) hat bei Zacharias (alaihi salam) gedient und ist bei ihm, dem Propheten vom Volke Israel aufgewachsen. Als Zacharias (alaihi salam) zu Maryam (radia-llahu ´anha) gegangen ist, hat er bei ihr die Früchte des Sommers im Winter und die Früchte des Winters im Sommer vorgefunden. Er befragte sie über diese sonderbare Sache:

3:37 Da sagte er: „O Maria, woher kommt dir dies zu?“ Sie sagte: „Es ist von Allah; siehe, Allah versorgt unbegrenzt, wen Er will.“

19:16 Und erwähne im Buch Maria. Als sie sich von ihrer Familie nach einem östlichen Ort zurückzog

19:17 und sich vor ihr abschirmte, da sandten Wir Unseren Engel Gabriel zu ihr, und er erschien ihr in der Gestalt eines vollkommenen Menschen ;

19:18 und sie sagte: "Ich nehme meine Zuflucht vor dir beim Allerbarmer, (laß ab von mir,) wenn du Gottesfurcht hast."

Diese Ayat zeigen, dass Maryam sich sofort an Allah (Subhaanahu wa ta´ala) wandte als sie Furcht empfandt und bei Ihm Schutz suchte. Genau das ist unser Tauhid, unser islamischer Glaube. Sobald wir etwas komisch finden

oder Angst haben, sollen wir Zuchflucht bei Allah (Subhaanahu wa ta´ala) suchen. Dies ist eine wunderschöne Geschichte für unsere Herzen. Jeder würde Angst haben, wenn er wie Maryam alleine wäre und plötzlich eine menschliche Gestalt vor einem steht. Aber Maryam wußte, dass diese Person, wenn sie Allah (Subhaanahu wa ta´ala) fürchtet, ihr nichts tun wird. Das ist das wunderbare bei einem Menschen, der an Allah (Subhaanahu wa ta´ala) glaubt, erwähnt man den Namen des Allerbarmers vor ihm, so ist es für ihn eine Erinnerung.

Der Engel versuchte sie hierauf zu beruhigen.

19:19 Er sprach: "Ich bin der Bote deines Herrn. (Er hat mich zu dir geschickt,) auf daß ich dir einen reinen Sohn beschere."

Manche Gelehrte sagen zu diesen Ayat, dass Maryam nach dieser Antwort wußte, dass ein Engel vor ihr steht und kein Mensch. Er gibt ihr den Beweis, dass er ein Engel ist und er hat sich zurückgezogen, als sie vom Allerbarmer sprach.

19:20 Sie sagte: "Wie soll mir ein Sohn (geschenkt) werden, wo mich doch kein Mann (je) berührt hat und ich auch keine Hure bin?"

19:21 
Er sprach: "So ist es; dein Herr aber spricht: »Es ist Mir ein leichtes, und Wir machen ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu Unserer Barmherzigkeit, und dies ist eine beschlossene Sache.«"

Allah (Subhaanahu wa ta´ala) hat es so gewollt und wenn Er etwas beschließt, dann wird es auch passieren. In Maryams Reaktion, in der sie fragt, wie sie als keuche  Jungfrau ein Kind bekommen kann, zeigt sich ihre Weichheit, ihr Frieden und ihre Barmherzigkeit. Dies ist für die Gläubigen, auf dass sie verstehen, das alles was Allah (Subhaanahu wa ta´ala) beschließt auch sein wird.

Isa (alaihi salam) ist ein Zeichen für die Leute, ein Wunder und eine Barmherzigkeit, weil er der Prophet Allahs ist und zu Tauhid rufen wird. Er erinnert die Menschen daran, dass sie Allah (Subhaanahu wa ta´ala) allein und einzig anbeten müssen und keine Vielgötterei begehen sollen. In anderen Ayat finden wir über ihn, dass er in der Wiege zu den Menschen reden kann und später mit der Hilfe Allahs (Subhaanahu wa ta´ala) Kranke heilen und Tote erwecken wird.

Das schöne in diesen Ayat ist, das Maryam, eine sehr gute Frau, die bei dem Propheten Zacharias (alaihi salam) aufwuchs, sich eines Tages zurückzog und ihr während dieser Zeit der Engel Jibriel gesandt wurde. Das diese Jungfrau nicht durch einen Mann, sondern durch einen Engel schwanger wurde, ist für unseren Verstand sehr schwer zu verstehen. Jedoch alles was Allah (Subhaanahu wa ta´ala) beschlossen hat, wird passieren, auch wenn alle Menschen, Dschin und sonstige Geschöpfe sich dagegen stellen. Es war beschlossen, das Isa (alaihi salam) von Maryam geboren wird, ohne das er einen Vater hat. Jibriel hat in die Öffnung von Marias Kleid geblasen und daraufhin wurde sie schwanger. Diese Schwangerschaft war eine leichte Sache für Allah (Subhaanahu wa ta´ala), da Er es so wollte und nicht,  weil es der Wunsch der Menschen war.

19:22 Und so empfing sie ihn und zog sich mit ihm an einen entlegenen Ort zurück.

Maryam schämte sich, da die Leute von ihrer Schwangerschaft hörten und sie nicht wußte, wie sie als unverheiratete Frau dies erklären sollte. Jeder weiß, dass für das Entstehen einer Schwangerschaft ein Mann nötig ist. Jedoch wir Muslime glauben ohne Zweifel daran, dass Maryam eine schwangere Jungfrau war, weil es Beweise dafür im Koran und der Sunna gibt. Nachdem die Menschen Kenntnis von ihrer Schwangerschaft hatten, begannen sie schlecht über Maryam zu sprechen. Sie warfen ihr vor, dass sie mit Josef Unzucht begangen hätte. Doch wir Muslime wissen, dass sie niemals Unzucht gemacht hat und auch nie verheiratet war. Kein Mann hat sie je berührt und sie war keine Hure. Das Maryam einen Sohn bekommt, ist einzig und allein die Gabe von Allah (Subhaanahu wa ta´ala) an sie.

19:23 Und die Wehen der Geburt trieben sie zum Stamm einer Dattelpalme. Sie sagte: "O wäre ich doch zuvor gestorben und wäre ganz und gar vergessen!"

Sie dachte, dass es besser für sie ist, wenn sie gestorben wäre und die Leute sie vergessen hätten, denn es war ihr bewußt, welche Meinung die Menschen nun von ihr haben. Der Tod wäre ihr lieber gewesen, als das sie jemals eine abscheuliche Sache in der Religion tut und eine Sünde begeht. Aus diesem Grund sagen die Gelehrten, dass es erlaubt ist bei Fitna zu sagen: „Oh Allah, wenn das Leben besser für mich ist, lass mich leben und wenn der Tod besser für mich ist, lass mich sterben“. Das beweist ihren Glauben, den sie in ihrem Herzen gehabt hat. Sie hat Allah geliebt und wollte keine Sünde begehen.

19:24 Da rief er ihr von unten her zu: "Sei nicht traurig. Dein Herr hat dir ein Bächlein fließen lassen ;

Dazu sagen manche Gelehrte, dass derjenige, der gesprochen hat, Jibriel (alaihi salam) war und andere meinen, dass es sich um Isa (alaihi salam) handelt, welcher noch nicht geboren war. Aber es ist nicht wichtig, wer gerufen hat, sondern man muß verstehen, dass mit dem Bächlein Isa (alaihi salam) gemeint ist.

19:25 und schüttele den Stamm der Palme in deine Richtung, und sie wird frische reife Datteln auf dich fallen lassen.

Diese Aya erzählt auch von einem Wunder, denn normalerweise kann keine Frau eine Palme schütteln. Allah (Subhaanahu wa ta´ala) hat es jedoch so gewollt und ihr geholfen. Genauso ist es auch in der Religion. Allah (Subhaanahu wa ta´ala) prüft uns zuerst und dann erleichtert Er die Sache für uns und unterstützt uns. Hier wollte Er es ihr nicht so einfach machen, sondern sie sollte auch etwas tun. Diese Angelegenheit zeigt, dass man die Mittel ausschöpfen soll und dabei zugleich auf Allah (Subhaanahu wa ta´ala) vertraut, das ist die Vorgehensweise der Muslime. Nachdem sie die Palme geschüttelt hat, bekam sie Nahrung. Aus dieser Aya hat Amr ibn Maimun den Schluß gezogen, dass die Dattel die beste Nahrung für eine Frau im Wochenbett ist.

Allah (Subhaanahu wa ta´ala) hat Maryam viel Segen gegeben, Er schickte einen Engel zu ihr, sie wurde daraufhin schwanger, bekam ein Kind und sie war in der Lage mit Allahs Hilfe eine Palme zu schütteln. Allah (Subhaanahu wa ta´ala) gibt ohne Ende und wer auf Ihn vertraut und die Mittel ausschöpft, kann sicher sein, das er von Allah (Subhaanahu wa ta´ala) unterstützt wird. Denn wenn Allah (Subhaanahu wa ta´ala) etwas versprochen hat, dann wird es auch geschehen, egal ob die Leute damit einverstanden sind oder nicht.

19:26 So iß und trink und sei frohen Mutes. Und wenn du einen Menschen siehst, dann sprich: »Ich habe dem Allerbarmer zu fasten gelobt, darum will ich heute mit keinem Menschen reden.«"

Das Fasten zur damaligen Zeit war so, dass man nicht gegessen und nicht geredet hat. Wenn man diese Aya liest, versteht man nicht sofort den Sinn von jenem Fasten. Es war eine Vorbereitung für ein neues Wunder. Heutzutage bereitet Allah (Subhaanahu wa ta´ala) uns auch mit Prüfungen und Geschehnissen vor, für etwas, dass später vielleicht noch kommen wird. Maryams Vorbereitung war das fasten und schweigen. Es ist schwer sich vorzustellen, was sie wohl für ein Gefühl hatte als sie das Kind bekam obwohl sie noch Jungfrau war. Der menschliche Verstand kann das nicht erfassen. Wir Muslime aber glauben daran, da der Beweis im Koran steht und wir an ihn glauben und wissen, dass Allah (Subhaanahu wa ta´ala) der Allwissende ist. 

Als Maryam schließlich mit ihrem Sohn zu ihrem Volk zurückkehrte, warf man ihr vor Unzucht begangen zu haben.

19:27 Dann brachte sie ihn auf dem Arm zu den Ihren. Sie sagten: "O Maryam, du hast etwas Unerhörtes getan.

19:28 
O Schwester Aarons, dein Vater war kein Bösewicht, und deine Mutter war keine Hure."

Die Anrede „Schwester Aarons“ bedeutet, das er (alaihi salam) ein Prophet war und sie eine sehr gute Frau.

Die muslimische Nation darf andere Personen nicht einfach so beschuldigen. Bevor man etwas vermutet, muß man ersteinmal nachfragen und sich der Sache sicher sein. Bis heute sagen die Leute jedoch, dass Maryam  Unzucht begangen hätte und Isa ein Lügner wäre. Maryams Schweigen war die Vorbereitung für das Wunder, dass Isa mit Allahs Hilfe als Baby spricht.

19:29 Da zeigte sie auf ihn. Sie sagten: "Wie sollen wir zu einem reden, der noch ein Kind in der Wiege ist?"

19:30 Er (Isa) sagte: "Ich bin ein Diener Allahs; Er hat mir das Buch gegeben und mich zu einem Propheten gemacht.

Den Beweis dafür, dass Isa in der Wiege gesprochen hat, finden wir nur im Koran, dieses Wunder steht nicht bei den Christen in der Bibel. Die Juden haben Maryam sofort beschimpft und sie ausgelacht, als sie auf Isa zeigte. Er (alaihi salam) hat dann gesprochen und die Wahrheit erzählt. Isa (alaihi salam) sagte, das er nur ein Mensch, ein Diener Gottes ist. Dies ist der Beweis dafür, dass er weder Gott selbst, noch Gottes Sohn ist.

19:31 Und Er gab mir Seinen Segen, wo ich auch sein möge, und Er befahl mir Gebet und Zakah, solange ich lebe ;

19:32 und ehrerbietig gegen meine Mutter (zu sein); Er hat mich nicht gewalttätig und unselig gemacht.

Gewalttätig bedeutet hier, jemandem Unrecht an zu tun und unselig ist jemand, der Unheil stiftet.

19:33 Und Friede war über mir an dem Tage, als ich geboren wurde, und (Friede wird über mir sein) an dem Tage, wenn ich sterben werde, und an dem Tage, wenn ich wieder zum Leben erweckt werde."

19:34 Dies ist Jesus, Sohn der Maria - (dies ist) eine Aussage der Wahrheit, über die sie uneins sind.

19:35 Es geziemt Allah nicht, Sich einen Sohn zu nehmen. Gepriesen sei Er! Wenn Er etwas beschließt, so spricht Er nur: "Sei!" und es ist.

19:36 "Wahrlich, Allah ist mein Herr und euer Herr. So dient Ihm! Das ist ein gerader Weg."

Diese Ayat sind sehr schön und lehrreich. Sie zeigen, dass Allah (Subhaanahu wa ta´ala) seinen Dienern, die das Gute tun, hilft. Er (Subhaanahu wa ta´ala) zeigt seine Zeichen. Er prüft die Gläubigen und am Ende werden sie den Sieg von Allah (Subhaanahu wa ta´ala) bekommen. Man sieht dies auch in der Geschichte von Maryam. Von ihrem Volk wurde sie damals beschimpft, aber für die Muslime ist sie eine der gläubigsten Frauen. Der Prophet (salla-llahu ´alaihi wa salam) erwähnte Maryam als eine der drei besten Frauen.

Isa (alaihi salam) wurde nicht gekreuzigt sondern von Allah zu sich genommen und wie, dass weiß nur Allah (Subhaanahu wa ta´ala). Er wird wieder kommen, jedoch nicht als Prophet sondern als gerechter Führer für die Muslime und als Muslim. Davon hat der Prophet (salla-llahu ´alaihi wa salam) berichtet. Die Ayat sind sehr schön und wirkungsvoll. Möge Allah (Subhaanahu wa ta´ala) uns besseres Verständnis geben, wenn wir den Koran lesen. Wir müssen ihn richtig verstehen und als Rechtleitung sehen. Möge Allah (Subhaanahu wa ta´ala) von mir und euch annehmen. Man sollte versuchen diese Ayat mit ihren Wundern zu verinnerlichen. Da es für diese Wunder Beweise im Koran gibt, glauben wir daran. Allah (Subhaanahu wa ta´ala) hat Isa (alaihi salam) ohne Vater erschaffen.

Man sollte diese Ayat mehrmals lesen, damit auch die anderen Menschen unsere Haltung gegenüber Isa (alaihi salam) und Maryam kennen. Die Leute sollen wissen, wer die Liebe predigt und zum Frieden aufruft.

 
   
 
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