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  Die Frau im Islam
 

Frauen und Männer sind vor Gott gleichwertig. Beide werden vor Gott zur Rechenschaft gezogen. Sie erhalten im Jenseits für ihren Glauben und ihre guten Taten die gleiche Belohnung.

 

Die Heirat ist sehr erstrebenswert und ist sowohl ein gesetzlicher Vertrag als auch ein heiliger Bund. Der Islam sieht jede Frau, sei sie nun verheiratet oder nicht, als Einzelperson mit den jeweiligen spezifischen Rechten an. Sie hat dasselbe Recht, Besitz zu erwerben, Reichtum anzuhäufen und auszugeben, wie es auch der Mann hat. Ihr Vermögen wird nach Heirat oder Scheidung nicht dem des Mannes zugerechnet. Eine Frau hat das Recht auszusuchen, wen sie heiraten will und wenn sie verheiratet ist, ändert sich aus Respekt gegenüber ihrer Abstammung ihr Nachname nicht. Eine Frau kann die Scheidung verlangen, wenn die Ehe nicht gut verläuft.

 

In Bezug auf die Wirtschaft sind Mann und Frau jeweils eine unabhängige juristische Person. Männer und Frauen haben das Recht ihren eigenen Privatbesitz zu erwerben, Geschäfte zu tätigen und von anderen zu erben. Beide haben das gleiche Recht auf Bildung und auf gewinnbringende Arbeit, solange die islamischen Regeln nicht verletzt werden.

 

Nach Wissen zu streben ist für Männer und Frauen Pflicht. Der Wissenszweig, der am meisten betont wird, ist das religiöse Wissen. Es wird aber auch verlangt, dass  in einer Gesellschaft zum Wohle der Öffentlichkeit Berufe für beide Geschlechter offen stehen. Die Gesellschaft braucht zum Beispiel Ärzte, Lehrer, Berater, Sozialarbeiter und viele andere wichtige Berufe. Wenn es einen Mangel an qualifiziertem Personal gibt, kann es für Männer und Frauen Pflicht werden, in diesen Bereichen Erfahrung zu sammeln um den Bedürfnisse der muslimischen Gemeinschaft gerecht zu werden. In dieser Situation müssen die Richtlinien des Islam jedoch aufrechterhalten werden.

 

Frauen werden dazu aufgefordert, sich islamisches Wissen anzueignen und im Rahmen des Islam ihrer akademischen Laufbahn nachzugehen und danach zu streben, ihre intellektuelle Neugier zu sättigen. Jemanden an der Bildung zu hindern widerspricht den Lehren des Islam.

 

Ein Mann ist verantwortlich dafür, seine Familie zu versorgen und zu beschützen und sie mit den Grundbedürfnissen wie Essen, Kleidung und Unterkunft für seine Frau, Kinder und (wenn nötig) anderen weiblichen Familienmitgliedern zu versorgen. Frauen sind hierfür in erster Linie nicht verantwortlich, auch wenn sie verheiratet sind. Der Prophet Muhammad (r) sagte, dass der beste unter den Gläubigen derjenige ist, der sich am besten gegenüber seiner Frau benimmt.


 
   
 
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