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  Der Glaube an seine Bücher
 

Muslime glauben an alle ursprünglichen Schriften, die Allah Seinen Gesandten offenbart hat. Ein Muslim muss an jede von Allah im Qur’an erwähnte Schrift glauben. Allah der Gebende offenbarte sie und sie waren in ihren ursprünglichen Formen das tatsächliche Wort Allahs. Die von Allah im Qur’an erwähnten Schriften sind folgende:

 

  1. Die Originalrollen, so wie sie Abraham offenbart wurden
  2. Die Originalthora, so wie sie Moses offenbart wurde
  3. Die Originalpsalme, so wie sie David offenbart wurden
  4. Das Originalindschîl (das Testament Jesu), so wie es Jesus offenbart wurde[1]
  5. Der Qur’an, wie er Muhammad offenbart wurde (der immer noch in seiner Originalform erhalten ist)

 

Muslime sehen die Schriften, die vor dem Qur’an offenbart wurden und welche zurzeit in vielen Versionen und Ausgaben kursieren, nicht als exakte Versionen der offenbarten Originalform an. Laut Qur’an haben die Menschen diese Schriften verfälscht um weltlichen Profit zu erlangen. Diese Verfälschungen geschahen auf verschiedene Art und Weise, wie etwa durch hinzufügen, auslassen oder verändern des Textes in Bezug auf dessen Bedeutung oder Sprache. Diese Verfälschungen wurden mit der Zeit akzeptiert, was dann zurückblieb war eine Mischung aus ursprünglich göttlichem Text mit menschlichen Interpretationen und Fälschungen. Obwohl die Muslime an alle vorherigen offenbarten Bücher glauben, so beurteilen sie letztendlich verschiedene Angelegenheiten durch den Qur’an und die authentischen Überlieferungen des Propheten Muhammad (r) und suchen darin nach Rechtleitung.



[1] Die heutigen verschiedenen Testamente der Bibel wurden nach der Zeit Jesu von anderen Autoren verfasst. Das Indschîl, das im Qur’an erwähnt wird, bezieht sich nur auf die Offenbarungen, die durch Jesus, den Sohn der Maria gebracht wurden.

 
   
 
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